Wer nach Asien fliegt, kann sich dort natürlich einen Mietwagen leihen. Vor der Reise sollte sich jedoch jeder über die Mietbedingungen informieren, die in den einzelnen Ländern gelten. Die weichen nämlich oft von denen in Europa ab. Grundsätzlich braucht ein Asienbesucher einen internationalen Führerschein. Ohne den muss er gar nicht erst zur Autovermietung gehen.
In China müssen sich Besucher ihren Führerschein übersetzen lassen, damit er von den Behörden anerkannt wird. Allerdings gilt eine Übersetzung nur für eine Provinz. Insgesamt gibt es in China 22 Provinzen. Wer also durch alle Provinzen reisen will, muss sich seinen Führerschein 22 Mal übersetzen lassen. Da das unglaublich aufwendig ist, bieten die Autovermietungen Wagen mit Chauffeur an.
Die haben neben einem chinesischen Führerschein auch die sprachlichen Kenntnisse, um die Straßenschilder in ländlichen Gegenden zu lesen. In China sowie in einigen anderen asiatischen Ländern taucht das Problem auf, dass Schilder außerhalb der Städte in der Landessprache bedruckt sind. Wer keinen Chauffeur dabei hat, braucht eine Karte auf der die Orte auf der jeweiligen Landessprache stehen, sodass er die Namen der Städte auf der Karte mit den auf den Schilder vergleichen kann. Ratsam ist es, sich im Voraus über die Beschilderung zu informieren und bei unleserlichen Schildern einen Chauffeur zu buchen.
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Bevor ein Tourist in Asien in einen Mietwagen steigt, sollte er sich mit den Verkehrsregeln vertraut gemacht haben. Die unterscheiden sich in vielen Fällen von den Deutschen. In Indien und Thailand gilt zum Beispiel Linksverkehr. Auch die Sicherheitsregeln im Auto variieren. In China müssen sich nur diejenigen anschnallen, die vorne sitzen, und das auch nur dann, wenn sie auf der Autobahn fahren. In anderen asiatischen Ländern gibt es keine Anschnallpflicht. Besonders kompliziert wird es in Ländern, wo in manchen Städten Anschnallen gefordert wird in anderen wiederum nicht. So zum Beispiel in Indien, wo es nur in Delhi Pflicht ist, Gurte anzulegen.
Im Gegensatz zu Deutschland herrschen in Asien auf den Autobahnen Tempolimits. In Südkorea darf auf der Autobahn niemand schnell als 100 Km/h fahren. In China immerhin 120. Auch die Geschwindigkeitsgrenzen innerorts weichen von den in Deutschland ab. In Tokyo erlaubt die Straßenverkehrsordnung nur 40 Km/h. In China liegt die Grenze je nach Region bei 60 bis 80 Km/h.
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Auch bei der Alkoholgrenze differieren die Regelungen in Asien. In der Türkei gilt beispielsweise eine Obergrenze von 0,5, in Japan eine von 0,3 Promille. In Indonesien darf der Fahrer überhaupt keinen Alkohol getrunken haben. Kontrollen finden in Indonesien allerdings fast nie statt. Trotzdem sollte jeder der sicher gehen will, auf Alkohol verzichten. Schließlich befindet man sich als Reisender in einem fremden Land und will ja nicht negativ auffallen. Dies sollte jeder Tourist auch auf sein Fahrverhalten projizieren. Denn allzu leicht lassen sich Besucher fremder Ländern vom Fahrstil der Einheimischen anstecken. Davon ist abzuraten.