Laos ist der einzige Binnenstaat in Südostasien. Das kommunistisch regierte Land ist im Gegensatz zu seinen Nachbarländern touristisch weitgehend noch nicht erschlossen worden, öffnet sich aber langsam für die westliche Welt. Laos bleibt trotzdem ein Land, das immer noch sehr ursprünglich ist und es auch bleiben will. Die Verstärkung der Industrie, Infrastruktur und Ähnliches sind nicht geplant. Trotz der großen Armut, die in dem Land herrscht, verfügt es doch über einige bedeutende Kulturdenkmäler. Der Wat Phou, ein Khmer-Tempel, gehört seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach Laos kann man unter anderem mit der Bahn einreisen, von Bangkok (Thailand) aus gibt es eine Verbindung bis Tha-Na-Leng. Auch über den Mekong kann man, falls er genug Wasser führt, per Schiff einreisen. Die Straßen sind innerhalb von Laos immer noch sehr schlecht ausgebaut, von den 13.000 Kilometer Straße sind nur 1.700 asphaltiert. Die Reisebusse dort entsprechen nicht den westlichen Standards, sind aber sehr kostengünstig.

Der häufigste Einreiseweg für Europäer ist ein Flug über Bangkok. Die drei internationalen Flughäfen in Laos werden von europäischen Maschinen kaum angeflogen. Der größte Flughafen, der in Vientiane liegt, bietet regelmäßige Verbindungen nach Thailand, Vietnam, Kambodscha und China. Hauptsächlich werden die Flüge dabei von den Unternehmen aus dem jeweiligen Zielland angeboten.

In Laos gibt es eine staatliche Fluglinie, die Lao Airlines. Das Unternehmen gehört zu 60 % der China Eastern Airlines. Die Flotte der Lao Airlines besteht zurzeit aus acht Flugzeugen, die größtenteils aus russischer oder chinesischer Produktion stammen. Die Flüge haben hauptsächlich nationale Ziele, vereinzelt werden auch andere asiatische Länder angeflogen. Die Sicherheit und auch der Service entsprechen nicht den westlichen Standards, zudem ist das Unternehmen hoch verschuldet.